Adventskalender

01. Dezember

Namenstag

Blanka von Kastilien, Natalie, Eligius

Bauernregel

Fällt auf Eligius ein kalter Wintertag, die Kälte vier Monate dauern mag.

Tageswitz

Treffen sich zwei Rosinen. Sagt die eine: "Wieso hast du eigentlich einen Helm auf?"
Sagt die andere: "Ich muss heute noch in den Stollen."

Rätsel:

Was berichtet die Bibel über die weitere Verwendung der Geschenke
- Gold, Weihrauch und Myrrhe (Mt. 2,1-16)-, die dem Jesuskind von den sog. Weisen aus dem Morgenland überreicht wurden?

a) Maria verkaufte die unpraktischen Sachen und kaufte davon umgehend Windeln und Babykleidung.
b) Das Gold hob Jesus auf und investierte es für den Aufbau der Kirche.
c) Die Bibel berichtet über die Verwendung der Geschenke ... nichts.


Lösung wieder an mich und gewinnen:

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Feuerwehrrätsel:

Welche Aussagen über Kohlenmonoxid sind richtig?

a) entsteht bei unvollkommener Verbrennung

b) brennbar

c) leichter als Luft

d) giftig (Blut- und Nervengift)

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„4 Wochen lang ist der Advent, 4 Wochen in denen ein Kerzlein brennt, 4 Wochen der Entspannung und Ruhe 4 Wochen in denen man Gutes tue 4 Wochen wo man sich macht bereit, auf die schöne Weihnachtszeit.“ Achim Schmidtmann

Eine Bayerische Adventsgeschichte


I woass net, ob dö G'schicht du kennst, sie hat sich ab'gspielt im Advent. I les dir's vor, weils mir fallt ein, d'Leut sog'n, dös soll wahr g'wen sein. Da is a alts Muatterl gwesen, alloa in ihra Stub'n drinn gsessn, und hat sich so Gedank'n g'macht was s'Christkind früher ihr hat bracht. Ja ja, hat's gsagt, dös war'n no Zeit'n, da kunnt ma allerhand bestreit'n. Jetzt bin i arm und alt dazua und hab a kaum zum Essen gnua. Wia's so da sitzt und überlegt, hat sie sich einen Plan ausgheckt. S'Christkind beschenkt doch alle Leit, jedes Jahr zur Weihnachtszeit, wia war's, wenn i eam schreib'n tät, daß i a große Bitt no hätt. Vielleicht macht's mir no de Freid, grad heuer in der Weihnachtszeit. Sie holt sich Bleistift und Papier aus der Schublad schnell herfür. Setzt sich an den Tisch sodann und fangt wia folgt zu schreiben an: "Liebes Christkind", schreibt's mit'm Stift auf das Papier als Überschrift. "Du bist allmächtig und sehr stark, schick mir doch bitte 100 Mark! Erfüll die Bitte einer Armen, i wünsch an Mantel mir, an warmen. Wann i dös Geld hätt, war dös schee, kannt i zum Mantel kaufa geh. I brauch'n wirklich schon sehr bald, denn drauss'n ist es bitterkalt." "Hochachtungsvoll" hat sie zuletzt vor ihrem Namen druntergesetzt. Den Briefumschlag hat's ungeniert an das Christkind adressiert. Den Absender auf d'andere Seit, dös war von großer Wichtigkeit. Sie tuat den Brieaf in Umschlag nei und is zum Kast'n grennt a glei. Nachdem dös alles war gescheh'n, sah man sie froh nach Hause gehn. Der Postler von dem Postamt acht hat koane schlechten Augen g'macht. So momentan is baff er g'wen, wia er den Brieaf ans Christkind g'segn. Des is eam ja no nia passiert, a Brieaf an's Christkind adressiert. Er hat sehr lange nachgedacht und dann den Umschlag aufgemacht. Als er den Inhalt überblickt, den Brieaf er an's Finanzamt schickt. Der Beamte von dera Stell Öffnet den Brieaf sehr schnell. Nachdem dös Schreib'n er durchgeles'n war der Fall ihm klar gewes'n: Man muaß ihr helfn, des is g'wiß, schon deshalb, weil bald Weihnacht' is. Die Kollegen von sei'm Amt, haben mitg'macht allesamt. Er braucht da gar net lang zu frag'n jeder hat was beigetrag'n. Und wias am Schluß dann festgstellt ham, war'n 63 Mark beisamm. Den Betrag nun ganz genau überwies'n sie der alten Frau. Die Freud vom Muatterl war sehr groß, darüber Tränen sie vergoß. Jetzt konnte sie den Mantel kaufn und braucht nicht mehr ohne lauf'n, und aus innerer Dankespflicht hats's no an Brieaf an's Christkind g'richt. Dös hat sie sich net nemma lass'n, sie schrieb daher folgendermaßn: "Für die hundert Mark dank' i' dir, du hast da sehr geholf'n mir. Doch wenn i'wieder um Geld dich bitt, so schick mir's doch über's Finanzamt nit, mit dene is des fei a Gfrett, solche Lump'n trau i net, von dene 100 Mark, s'is net derlog'n, hams 37ge abgezogn." Verfasser unbekannt